Ein Gasthaus "Zum Hecht" besteht urkundlich seit dem Jahr 1814.
Es wurde von dieser Zeit an von Johann Birmelin im Oberdorf betrieben.
Mit der Übernahme des Amtes eines Accisors wurde ihm aber nach hoher
Anordung das Wirten untersagt. Er bittet daher im Jahre 1829 um Genehmigung der Wirtshauseinstellung. Dies wurde ihm auf 2 Jahre gewährt.
Um 1830 verkauft er dann seine Wirtschaft an Metzgermeister Joseph Boss.
Auf eine Eingabe vom 13. August 1839 ist diesem gestattet worden,
seine Wirtschaftsschilder "Zum Hecht" im oberen Dorf auf sein eigentümliches von seinen Eltern ererbtes Haus im unteren Dorf zu verlegen.
Da aber 1840 das Hechtewirtshaus nicht verpachtet ist, will man gestatten, daß Boos den Schild "Zum Ochsen" für diese Zeit beiläufig 2 Jahre auf sein ererbtes Haus transferiert, daß es aber mit dem Ende dieser Zeit wieder auf das bisherige Ochsenwirtshaus zurückgezogen werde.
Seit 1841 ist das heutige Gebäude, erbaut 1805 von Matthias Boos Gasthaus "Zum Hecht".
Die Wirtstube befand sich ursprünglich im oberen Stockwerk. Im Jahre 1880 wurde dann der Keller als Wirtschaft ausgebaut.
Hechtwirt Gustav Boos ließ das Gebäude durch einen Anbau über der Metzgerei erweitern.
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